Johann-Werner Prein

Johann-Werner Prein wurde in Österreich geboren und studierte zunächst Psychologie, Pädagogik und Philosophie. Sein Gesangsstudium absolvierte er an der Grazer Musikhochschule, unter anderem bei Hans Hotter und Mirella Freni. Mehrere Preise bei internationalen Gesangswettbewerben begleiteten seine Laufbahn.

Erste Engagements führten ihn an die Oper Graz und die Oper Liège sowie zu den Wiener Festwochen. Seinem Debüt als Donner ei den Bayreuther Festspielen folgten weitere Engagements auf dem Grünen Hügel. Nach Zwischenstationen an der Oper Bern und in Gelsenkirchen wurde Johann Werner Prein 1989/90 ans Hessische Staatstheater Wiesbaden verpflichtet. Gastspiele führten ihn unter anderem an die Wiener Staats- und Volksoper, an die Deutsche Oper am Rhein, zu den Salzburger Festspielen sowie an die Opernhäuser von Barcelona, Triest und Bologna.

Johann-Werner Preins Repertoire umfasst neben Sarastro, Filippo, Mephistophélès (FAUST), Pizarro, Kaspar, den vier Bösewichtern, Grand Prêtre (SAMSON ET DALILA), Golaud, Escamillo, Blaubart, Don Quichotte, van Bett und Magnifico vor allem Wagnerpartien wie König Marke, Landgraf, König Heinrich, Gurnemanz und Amfortas, Wotan, Hans Sachs und die Titelpartie in DER FLIEGENDE HOLLÄNDER.

Parallel zu seinem Bühnenrepertoire geht Johann Werner Prein einer umfangreichen Tätigkeit als Konzert- und Liedsänger nach. Er gastierte bei den Musikfestivals in Ravenna, Montpellier und Bergen und trat in den Philharmonien von Berlin, Köln und München, in der Tonhalle Düsseldorf, im Gewandhaus Leipzig und im Grazer Musikverein auf. Neben zahlreichen Rundfunkaufnahmen liegen Einspielungen von Schubertliedern und Operngesamtaufnahmen unter Gerd Albrecht und Lothar Zagrosek vor.

Projekte 2009/2010 umfassen Erster Handwerksbursch (WOZZECK) an der Mailänder Scala, Alberich (SIEGFRIED / GÖTTERDÄMMERUNG) am Teatro S. Carlos in Lissabon und LULU bei den Wiener Festwochen.

© by TURNUS