Juri Batukov

Bereits während seines Studiums am Moskauer Konservatorium debütierte Juri Batukov in der Titelpartie von EUGEN ONEGIN in seiner Heimatstadt Syktyvkar, wo er später auch als Conte Almaviva und Germont zu erleben war. Danach trat er ein Festengagement am Theater Swerdlowsk in Jekatarinburg an und sang dort u.a. Jeletzki, Schtschelkalow (BORIS GODUNOV) und Escamillo.

Erste Gastspiele in Europa führten Juri Batukov an die Städtischen Bühnen Osnabrück, an die Oper Leipzig und ans Staatstheater Wiesbaden. Es folgten Auftritte als Eugen Onegin am Théâtre d'Avignon, als Mandryka an der Opéra National du Rhin Strasbourg, der Oper Graz und an der Oper Kopenhagen, als Förster am Théâtre des Champs Elysées, als Kardinal (DIE JUNGFRAU VON ORLEANS) an der Oper Montpellier, als Scarpia und Oberpriester (SAMSON ET DALILA) in Las Palmas sowie als Alfio und Tonio an der Nederlandse Opera Amsterdam. In Italien gastierte er am Teatro Massimo Palermo (GENOVEVA) und am Teatro Comunale di Bologna (BORIS GODUNOV).

Regelmäßige Verpflichtungen hat Juri Batukov am Theater Erfurt, wo er bis 2008/2009 die vier Bösewichte, Bartolo, Alfio, Kardinal, Klingsor und Dreieinigkeitsmoses (AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY) interpretiert hat. Letztere Partie singt er 2010 auch an der Komischen Oper Berlin.

Zu den bisherigen Höhepunkten seiner Karriere gehören die Rolle des König in Robert Wilsons Inszenierung von Philipp Glass' THE WHITE RAVEN am Teatro Nacional Sao Carlos Lissabon, am Teatro Real Madrid und beim Lincoln Center Festival in New York City sowie seine Debüts als Tomski an der Wiener Staatsoper (2007) und am Teatro Regio di Torino (2009). Als Frank (DIE TOTE STADT) war er 2001 in einer Produktion der Opéra National du Rhin Strasbourg zu erleben, die europaweit im Fernsehen übertragen wurde und inzwischen als DVD-Mitschnitt vorliegt.

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