Emilio Ruggerio

Emilio Ruggerio

Emilio Ruggerio wurde in Mexiko City geboren und erhielt seine Gesangsausbildung an der Nationalen Musikhochschule bei Enrique Jaso Mendoza. Außerdem absolvierte er ein Schauspielstudium am Actors Center in San Francisco und besuchte Meisterkurse bei Joan Dorneman, Nico Castel und Susan Young an der Metropolitan Opera New York. Seit 1998 wird er von Francisco Araiza betreut.

Im Rahmen eines Engagements am Opernstudio Zürich bekam Emilio Ruggerio Gelegenheit, sich in kleinen und mittleren Partien wie Conte di Libenskof (IL VIAGGIO A REIMS) an einem international renommierten Haus zu profilieren und mit Sängerpersönlichkeiten wie Plácido Domingo, José Carreras, Cecilia Bartoli, Agnes Baltsa und Ruggiero Raimondi auf der Bühne zu stehen.

Als Emilio Ruggerio für das Opernstudio der Mailänder Scala vorsang,okreplica.pw
bot ihm Riccardo Muti einen Solovertrag an. Innerhalb von zwei Jahren war der junge Tenor in vielen kleineren Partien, aber auch als Rodolfo (LA BOHEME) und in der Tenorpartie von Stravinskys REQUIEM an dem traditionsreichen Haus zu hören. Es folgten Engagements als Alfredo, Rodolfo und Pinkerton in Gars am Kamp, als Duca in Heidenheim und als Graf Almaviva während einer Italientournee. Weitere Gastspiele führten ihn an die Opernhäuser von Innsbruck, Wuppertal, Luzern, Prag, Bielefeld, Koblenz und Halle sowie an die Wiener Volksoper.

Im Dezember 2010 debütierte er als Paco (LA VIDA BREVE) an der Oper Frankfurt. Am Theater Freiberg wird er 2011 erstmals die Partie des Prinzen (RUSALKA)interpretieren.

Neben seiner Operntätigkeit ist Emilio Ruggerio auch als Konzertsänger gefragt und hat an mehreren Rundfunk- und CD-Aufnahmen mitgewirkt, darunter ein Livemitschnitt von Verdis REQUIEM aus der Tonhalle Zürich. 2003 stand er für eine Verfilmung von RIGOLETTO vor der Kamera.

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