Ray M. Wade jr.„Für Ray M. Wade jr. wurde die Partie des Samson zum großen Triumph. Sein schlanker heller Tenor strahlte mühelos lyrisch wie dramatisch über Orchestermassen und Chorarrangements.“ [Samson et Dalila, Oper Köln]Das Opernglas „Der amerikanische Tenor Ray M. Wade, Jr. bewältigt die anspruchsvolle Aufgabe mühelos, klangschön, zeichnet ein eindrucksvolles Porträt dieser zerrissenen Figur“ [Salvator Rosa, Staatstheater Braunschweig] Christian Schütte, Opernwelt März 2010 Der gebürtige Texaner studierte Gesang bei Willis Patterson und George Shirley. 1992 gewann er den „Enrico Caruso“ Wettbewerb in Mailand und im Jahr darauf die Metropolitan Opera National Council Auditions. 1996 gehörte er zu den Preisträgern des Königin Elisabeth Wettbewerbs in Brüssel. Von 1995 bis 1998 war Ray M. Wade jr. als lyrischer Tenor am Nationaltheater Mannheim engagiert, wo er unter anderem Alfredo, Conte Almaviva und Don Ottavio sang. Gastspiele führten ihn zu den Bregenzer Festspielen, an die Vlaamse Opera Antwerpen sowie ans Münchener Prinzregententheater. Von 2001 bis 2003 war Wade durch einen Gastvertrag an das Theater Basel gebunden, wo er mit großem Erfolg als Tamino und Nadir auftrat. 2004-2009 war der Tenor Ensemblemitglied der Oper Köln, wo er als Don Alvaro, Rodolfo (LA BOHEME), Canio, Riccardo, Turridu, Dionysos (DIE BASSARIDEN) und Hoffmann zu erleben war. 2008/2009 hatte er großen Erfolg als Samson in Tilman Knabes Neuinszenierung von SAMSON ET DALILA. Seit 2009 ist Ray M. Wade jr. freischaffend tätig und glänzte Anfang 2010 u.a. als Titelheld in der deutschen Erstaufführung von Antônio Carlos Gomes‘ SALVATOR ROSA am Staatstheater Braunschweig. Zukünftige Projekte umfassen LA FORZA DEL DESTINO am Theater Würzburg, MEFISTOFELE am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen sowie OTELLO in Heidelberg. Mit einem Repertoire, das von Bach über Haydn, Mendelssohn und Rossini bis hin zu Verdi reicht, ist Wade auch als Konzertsänger international gefragt. 1998 sang er anlässlich des Papst-Jubiläums im Vatikan, im gleichen Jahr debütierte er unter der Leitung von Christian Thielemann mit Beethovens 9. SINFONIE an der Deutschen Oper Berlin. Weitere Höhepunkte markieren Aufführungen von Verdis REQUIEM in Berlin und Rossinis STABAT MATER im Leipziger Gewandhaus, beide Male unter der Leitung von Marcello Viotti. Mit dem SWR hat der Tenor eine Auswahl von Opern- und Operettenarien eingespielt. Außerdem ist er bei Rundfunkkonzerten in der Alten Oper Frankfurt und dem Dortmunder Konzerthaus aufgetreten und sang Normanno an der Seite von Edita Gruboerva in einer Gesamtaufnahme von LUCIA DI LAMMERMOOR. © by TURNUS |