Manfred Fink

Manfred Fink

Die Karriere des Tenors Manfred Fink begann für den erst Zwölfjährigen mit Schlagermusik. Sechs Jahre lang stand er unter dem Pseudonym Manfred Rosen auf zahlreichen Showbühnen. Das Fernsehen hatte den Teenager mit der strahlenden Tenorstimmen entdeckt; mit Peter Frankenfeld und Anneliese Rothenberger stand er als Schüler bereits vor der Fernsehkamera.

Die Laufbahn als Opernsänger begann für Manfred Fink am Staatstheater Mainz, wo er seinen ersten Tamino sang. Ein Jahr später ging er als festes Ensemblemitglied an die Deutsche Oper am Rhein nach Düsseldorf, der er fast zwei Jahrzehnte angehörte. Bald folgten Gastspiele an der Wiener Staatsoper, der Hamburgischen Staatsoper, bei den Salzburger Festspielen und an der Pariser Oper. In Italien trat er in Parma, am Teatro La Fenice in Venedig, am Opernhaus Rom, beim Maggio Musicale Fiorentino in Florenz und schließlich an der Mailänder Scala auf. Außerdem sang er in Buenos Aires und im Bolschoi in Moskau.

Inzwischen hat er sein Repertoire um einige Partien des französischen und italienischen Fachs erweitert. Vor allem Jule Massenets Werther an der Komischen Oper brachte ihm neue internationale Kontakte. Er sang auch den wegen seiner hohen Tonlage gefürchteten Arturo in I PURITANI, den Fenton im FALSTAFF und trat als Alfredo und Tamino an der Dresdner Semperoper auf. Der Werther in Israel und der Des Grieux in MANON von Massenet sind weitere wichtige Partien seines Repertoires.

Sein großes Konzertrepertoire, das von Purcells „King Arthur“ über das Requiem von Verdi, Berlioz „Requiem“ (unter Colin Davies), „Das Buch mit den sieben Siegeln“ von Franz Schmidt bis Honeggers „König David“ reicht, sang der Künstler in einigen der berühmtesten Konzerthäusern der Welt. Zahlreiche Aufnahmen für Rundfunk und Fernsehen ergänzen die Tätigkeit des erfolgreichen Tenors.

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