Simon Bode

Wenn Simon Bode mit schlanker, weicher und traurig belegter Stimme singt [...], wirkt es so unmittelbar wie ein Reflex. Wie etwas, dass auch der einfühlsamste Sänger in seinen späteren Jahren kaum so glaubwürdig darstellen könnte. [Liederabend, Philharmonie am Gasteig, 2008]
Süddeutsche Zeitung

Simon Bode wurde 1984 als Sohn einer Koreanerin und eines Deutschen in Hamburg geboren. Schon früh erhielt er seinen ersten Geigen- und Klavierunterricht und gewann Preise auf beiden Instrumenten, so etwa beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und beim „Internationalen Steinway-Wettbewerb Hamburg“. Mit 17 Jahren begann er sein Gesangsstudium; seit 2005 wird er von Prof. Charlotte Lehmann an der Hochschule für Musik und Theater Hannover unterrichtet.

Auch als Sänger wurde Simon Bode mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. So erhielt er den renommierten „Hans Sikorski-Gedächtnispreis“ der Deutschen Stiftung Musikleben, Nachwuchspreise der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, der Walter Kaminsky-Stiftung und des Norddeutschen Rundfunks und wurde von der „Hans und Eugenia Jütting-Stiftung“, der „Oscar und Vera Ritter-Stiftung“ und lange Jahre von der „Jürgen-Ponto-Stiftung“ gefördert. Des Weiteren ist Simon Bode Stipendiat der Yehudi Menuhin-Stiftung und kürzlich in die „Studienstiftung des Deutschen Volkes“ aufgenommen worden. 2009 gewann Simon Bode den 2. Preis beim ersten Internationalen Schubert-Wettbewerb „LiedDuo“ in Dortmund.

Simon Bode gibt regelmäßig Konzerte in ganz Deutschland. So sang er beim Schwetzinger Mozartfest mit dem Philharmonischen Orchester Heidelberg und war bei den Niedersächsischen Musiktagen und bei den Festwochen Herrenhausen zu erleben. Mit Liederabenden trat er beim internationalen Nachwuchsfestival „The Next Generation II“ in Dortmund, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, im Münchner Gasteig und in der Musik- und Kongresshalle in Lübeck auf. Zu den Orchestern, mit denen er – auch im Rahmen verschiedener Rundfunkproduktionen – zusammengearbeitet hat, gehören die Bayerische Kammerphilharmonie, die Hamburger Camerata, das dänische Sonderjylland Symphony Orchestra und das Landesorchester Schleswig-Holstein.

An der Niedersächsischen Staatsoper Hannover war Simon Bode schon mehrfach zu Gast, u.a. als Erster Geharnischter und Zweiter Priester in einer Neuproduktion von DIE ZAUBERFLÖTE und als Normanno in LUCIA DI LAMMERMOOR. Aufsehen erregte auch seine Darstellung des Pedrillo in der viel beachteten Produktion CULTURE CLASH: DIE ENTFÜHRUNG im Sommer 2008.

In der Spielzeit 2010/2011 wird Simon Bode dem Opernstudio der Oper Frankfurt angehören.

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