Oscar de la Torre

Der mexikanische Tenor Oscar de la Torre hat sich in den letzten Jahren vor allem durch seine Mitwirkung an prestigeträchtigen Opernproduktionen in seinem Heimatland einen Namen gemacht. Hervorzuheben sind dabei die mexikanische Uraufführung bzw. szenische Erstaufführung von Vivaldis GRISELDA und MONTEZUMA (letztere im Rahmen des internationalen „Viva Vivaldi“ Festivals) sowie seine Interpretation des Laurie anlässlich der mexikanischen Premiere von Mark Adamos LITTLE WOMEN.

Gastspiele in Europa führten den jungen Sänger unter anderem in seiner Paraderolle Don Ramiro (LA CENERENTOLA) ans Theater Winterthur, als Don Ottavio in einer konzertanten Aufführung von DON GIOVANNI in den Münchner Hubertussaal sowie mit Orffs CARTULLI CARMINA ans Teatro Reggio Emilia. In Konzerten mit Messen, Oratorien und Liedern von Mozart, Haydn, Händel, Bach, Gounod und Schumann sowie Recitals mit virtuosen Rossini-Arien war er bei Festivals in Deutschland, Italien, Kroatien, Tschechien und Kanada sowie zuletzt im Münchner Prinzregententheater zu erleben.

2008/2009 standen für Oscar de la Torre ferner Produktionen von Orffs TRIONFO DI AFRODITE, Stravinskys LES NOCES und IL BARBIERE DI SIVIGLIA am Palacio de Bellas Artes in Mexiko sowie Konzerte mit Bachs WEIHNACHTSORATORIUM und JOHANNESPASSION in der Schweiz auf dem Programm. Im März 2009 nahm er an der 36. Meisterklasse für Liedgesang bei Peter Schreier in Stuttgart teil.

Projekte 2009/2010 umfassen Alphonse (Aubers LA MUETTE DE PORTICI) am Anhaltischen Theater Dessau, Konzerte in München (Philharmonie am Gasteig), Füssen (Festspielhaus), Stuttgart, Dortmund und Mexiko sowie LA CENERENTOLA und CAMELIA LA TEXANA am Palacio de Bellas Artes. Einen Höhepunkt der Spielzeit markieren Aufführungen von und Orffs CARMINA BURANA im Auditorio Nacional in Mexiko City mit mehr als 10.000 Zuschauern. Zukünftige Projekte führen den Tenor unter anderem als Nemorino nach Mexiko.

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