Héctor Sandoval

Héctor Sandoval studierte am Nationalen Konservatorium für Musik in Mexiko City sowie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Ferner prägte die Zusammenarbeit mit Sängerpersönlichkeiten wie Ileana Cotrubas, Luigi Alva, Plácido Domingo, Francisco Araiza und Walter Berry seinen künstlerischen Werdegang. 2001 gewann er den Internationalen Gesangswettbewerb Schloss Rheinsberg.

Nach ersten erfolgreichen Auftritten an der Staatsoper von Mexiko begann Héctor Sandoval seine internationale Karriere, die ihn schnell an an wichtige Bühnen in Europa und den USA führte. Unter anderem gastierte er als Alfredo am Landestheater Salzburg, als Edgardo an der Oper Halle, als Riccardo am Staatstheater Darmstadt, als Duca am Staatstheater Wiesbaden, als Rodolfo an der Wiener Volksoper und als Cardona (DOÑA FRANCISQUITA) an der Washington National Opera unter der musikalischen Leitung von Plácido Domingo.

Zu den Höhepunkten der Spielzeiten 2007/2008 und 2008/2009 zählen Cavaradossi bei den Bregenzer Festspielen und an der Royal Opera Stockholm, Riccardo an der Oper Frankfurt, Radames an der Staatsoper Stuttgart, Duca am Landestheater Innsbruck und an der Griechischen Nationaloper Athen, ein Zarzuela-Konzert im Festspielhaus Baden-Baden sowie Pinkerton und ein Galakonzert mit Edita Gruberová an der Oper Köln. Zukünftige Projekte umfassen ANDREA CHENIER in Bregenz und konzertante Aufführungen von LA FORZA DEL DESTINO in Bremen.

Héctor Sandoval war an mehreren CD-Produktionen beteiligt, darunter Gesamtaufnahmen von IL BARBIERE DI SIVIGLIA, I CAPULETI E I MONTECCHI, IL MATRIMONIO SEGRETO und der Zarzuela DOÑA FRANCISQUITA. 2004 erschien eine Zarzuela-CD in Zusammenarbeit mit der Baden-Badener Philharmonie, 2007 ein Album mit bisher unveröffentlichten Liedern von Ruggiero Leoncavallo. Eine weitere CD mit Verdi-Arien ist in Vorbereitung.

Konzertverpflichtungen als Solist in Operetten, Zarzuelas sowie Oratorien und Messen von Händel, Bach, Rossini, Mozart und Beethoven führten Héctor Sandoval unter anderem in die Alten Oper Frankfurt, die Philharmonie Essen und den Königin-Elisabeth-Saal in Antwerpen.

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