![]() | Gunnar GudbjörnssonGunnar Gudbjörnsson wurde in Reykjavik geboren und studierte an der dortigen Neuen Musikschule. Nach seinem Abschluss debütierte er am Isländischen Opernhaus als Don Ottavio und trat im gleichen Jahr beim Buxton Festival in Großbritannien auf. Später setzte der Tenor seine Studien in Berlin sowie am Londoner National Opera Studio fort und arbeitete mit Sängerpersönlichkeiten wie Ernst Haefliger und Nicolai Gedda. Zurzeit sind Rainer Goldberg und David Bartleed seine Berater.1991-1995 war Gunnar Gudbjörnsson am Hessischen Staatstheater Wiesbaden und 1995-1997 als an der Opéra National de Lyon engagiert. 1999 wechselte er an die Deutschen Staatsoper Berlin, wo er mit großem Erfolg Partien des lyrischen Fachs wie Steuermann, Tamino und Belmonte gestaltete. Gastspiele führten ihn an Opernhäuser in ganz Europa, darunter das Teatro Communale di Bologna, das Teatro Massimo Palermo, das Teatro di Sao Carlo Lisboa, das Theater an der Wien, die Deutsche Oper Berlin, die Staatsopern von München, Hamburg und Wien sowie die Festspiele in Bregenz, Schwetzingen und Aldeburgh. Konzerte und Liederabende gab er im Pariser Salle Gaveau, der Alten Oper Frankfurt, der Royal Albert Hall, der Wigmore Hall, der Berliner Philharmonie und der Symphony Hall Chicago sowie in Israel und Singapur. Zu den Dirigenten und Orchestern mit denen er zusammengearbeitet hat gehören Jeffrey Tate, Antonio Pappano, Ingo Metzmacher, Kent Nagano, Armin Jordan, Neville Marriner, Helmut Rilling, das Orchester des Teatro La Fenice, die Göteborg Sinfoniker, die Osloer Philharmoniker, die Wiener Sinfoniker sowie die Rundfunkorchester von Kopenhagen und Stockholm. Seine Diskographie umfasst neben zahlreichen Rundfunkaufnahmen ein Programm mit isländischen Liedern, Schuberts DIE SCHÖNE MÜLLERIN, Schumanns DICHTERLIEBE sowie Orchesterwerke mit der Academy of St. Martin-in-the-Fields und dem Royal Philharmonic Orchestra. Unter der Leitung von Daniel Barenboim ist er in einer Gesamteinspielung von TANNHÄUSER zu hören. Mit seinen Debüts als Tom Rakewell an der Isländischen Oper und Stolzing am Opernhaus Halle vollzog Gunnar Gudbjörnsson 2007 den Wechsel ins Heldentenorfach. Projekte 2008-2010 umfassten den Ersten Gralsritter an der Opéra Bastille, Max und Siegfried in Freiburg sowie die Titelpartie in IDOMENEO am Theater Osnabrück. Über sein Debüt als Hüon in Freiburg schrieb das Opernglas (01/10): "Heldische Strahlkraft und enorme stimmliche Flexibilität für die heikel geschriebenen Spitzentöne erfordert die Partie des Hüon, beides bot Gunnar Gudbjörnsson in hohem Maße." © by TURNUS |