Anastasia Sanja

Anastasia Sanja

Die serbische Mezzosopranistin Sanja Anastasia studierte in Graz und in Wien und übernahm bereits während ihrer Ausbildung erste Partien am Theater Palais in Graz, bei der Neuen Studiobühne, dem Schlosstheater Schönbrunn und an der Wiener Volksoper. Die junge Sängerin gewann zahlreiche Wettbewerbe, so bei „Jeunesses musicales“ in Belgrad, bei den Wettbewerben „Vincenzo Bellini“ und „Enrico Caruso“ in Italien und in Schloss Rheinsberg.

Erste Engagements führten Sanja Anastasia ins ehemalige Jugoslawien, als Maddalena (RIGOLETTO) nach Zilina, als Isabella (L’ITALIANA IN ALGERI) nach Skopje, als Santuzza nach Maribor. In der gleichen Zeit erhielt sie auch Engagements nach Österreich, Italien, Frankreich, Spanien, in die Schweiz, nach Deutschland, in die Türkei sowie nach Südafrika und Japan.

In Deutschland war sie zunächst Herodias und Amneris in Aachen und Ulrica in Würzburg. Ihre erste CARMEN sang sie in Skopje und Sarajewo, später sang sie diese Partie auch in Spanien und in der Türkei. Mit der Staatsoper Prag gastierte sie als Amneris im Großen Festspielhaus von Salzburg.

Über Bremerhaven und Bremen kam Sanja Anastasia ans Staatstheater Mainz, wo sie in so unterschiedlichen Partien wie Klytämnestra, Ulrica, Olga (EUGEN ONEGIN), Lucretia (RAPE OF LUCRETA), Kurfürstin (DER PRINZ VON HOMBURG) oder Mescalina (LE GRAND MACABRE) auftrat. Sie gas-tierte außerdem in Saarbrücken und in Basel. In Lübeck sang sie zuletzt die Prinzessin Eboli im DON CARLO.

Im Sommer 2013 gastierte Sanja Anastasia erstmals beim Opernfestival in der Arena di Verona. Dort sang sie unter Placido Domingos Leitung die Fenena (NABUCCO), sang auch die Flora in LA TRAVATA, die Gertrud in ROMEO ET JULIETTE sowie die Amneris unter Daniel Oren. Als Amneris trat sie gleichzeitig beim La Perla Festival in der Schweiz auf.

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