Christiane Kohl

Christiane Kohl

Die Sopranistin Christiane Kohl wurde in Frankfurt am Main geboren. Nach dem Abitur studierte sie am Salzburger Mozarteum und bestand 2003 ihr Diplom mit Auszeichnung. Auch schon während ihrer Studienzeit gewann Christiane Kohl Preise in verschiedenen Gesangswettbewerben darunter den 1. Preis beim Belvedere-Wettbewerb im Fach Operette, bevor sie als Jahrgangsbeste ihr Diplom mit der Traumnote 1,0 erhielt.
Ihr Bühnendebut gab Christiane Kohl im Jahr 2000 bei den Salzburger Festspielen als „Erste Priesterin“ in „Iphigenie en Tauride“. Von 2002 an gehörte Christiane Kohl bis zum Jahr 2009 dem Ensemble des Opernhaus Zürich an und sang dort zahlreiche Opern-Partien ihres Fachs aber auch die Angèle Didier in Lehárs Operette „Der Graf von Luxemburg“.
Einen großen Erfolg bei Publikum und Internationaler Presse ersang sich die Sopranistin, als sie im März 2008 kurzfristig die Partie der „Christine“ in Richard Strauss` Intermezzo in der Zürcher Neuinszenierung von Jens-Daniel Herzog unter Peter Schneider übernahm.
Christiane Kohl gastierte unter anderem an den Opernhäusern Basel, an der Deutschen Oper Berlin, der Oper Frankfurt, der Volksoper Wien und dem Theatre des Champs-Elysees, Paris
Im Sommer 2009 gab die Sopranistin als Woglinde und Waldvogel unter Christian Thielemann sowie als Erste Blume ihr erfolgreiches Debut bei den Bayreuther Festspielen, wohin sie seitdem in jedem Jahr zurückkehrt.
Seit der Spielzeit 2011/2012 ist Christiane Kohl Ensemblemitglied an der Oper Dortmund. Sie sang neben der Elisabeth („Don Carlo“ und „Tannhäuser“) auch die Senta im „Fliegenden Holländer“ für deren Interpretation sie von der Zeitschrift OPERNWELT als „Sängerin des Jahres“ nominiert wurde. Außerdem hat sie kürzlich an der Dresdner Semperoper debütiert.
Christiane Kohl gastiert auch in den größten Konzertsälen des Landes und hat schon als junge Nachwuchssängerin in der Alten Oper aus der Bühne gestanden.


„Christiane Kohl ist die Sensation dieser einleuchtend erzählten Ge-schichte von dem, was entfremdeten Menschen fehlt. Mühelos findet ihr perfekt fokussierter, natürlich geführter Sopran den Wechsel von tief-trauriger Innigkeit zu aufflackernd zickiger Schärfe……ein Glücksfall.“
(Kritik über ihre Senta in der FAZ)

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