Elisabeth Pratscher

Elisabeth Pratscher

Elisabeth Pratscher wurde im Burgenland geboren und lebt in Wien. Erste Bühnenerfahrung sammelte sie im Rahmen einer klassischen Tanzausbildung (Ballett/Spitzentanz, Jazz-Dance) während sie das Musikgymnasium Oberschützen besuchte. 2004 trat sie beim internationalen Tanztreffen in Kiel auf. Jazzdance und die Grundausbildung in Step-Dance ergänzen ihr tänzerisches Talent.

Sie absolvierte das Studium Theater- Film und Medienwissenschaften und erhielt ersten Gesangsunterricht bei Siegrun Quetes. Ein 1. Preis beim Landeswettbewerb Prima la Musica (2004), sowie die paritätische Bühnenreifeprüfung für Oper (2009) waren erste Erfolge.

2010 absolvierte sie mit Auszeichnung das Bachelorstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Julia Bauer-Huppmann, von welcher sie weiterhin betreut wird. Sie ist Stipendiatin der Otto-Edelmann-Society und der Yehudi Menuhin-Stiftung. Beim Nico-Dostal-Wettbewerb 2012 erhielt sie den 3. Jury-Preis und den Publikumspreis.

Künstlerische Impulse/Meisterkurse: Prof. Kurt Widmer, Prof. Gerd Uecker (Semperoper Dresden), Prof. Paul Hamburger (Glyndebourne Opera), KS Heinz Holecek, KSch Rudolf Buczolich, Prof. Conrad Artmüller, Anselm Lipgens.

Ihr Debüt machte sie mit 22 Jahren bei den Opernfestspielen St. Margarethen, als Papagena an der Seite von KS Heinz Holecek. In insgesamt 6 Spielzeiten gab sie dort die PAPAGENA in „Die Zauberflöte“, den MAX in „Max & Moritz“ (A. Blechinger), den PAGEN in „Rigoletto“ und zuletzt die GRETEL in „Hänsel & Gretel“.

Unter der Leitung von Conrad Artmüller, und der Regie von Anselm Lipgens gab sie 2007 die SUSANNA in „Le Nozze di Figaro“ und 2008 die ESMERALDA in „Die verkaufte Braut“ auf der Burg Lockenhaus.

Zu den Höhepunkten als Konzertsängerin zählen Auftritte bei den Bach-Tagen Zürich 2011 („Hercules auf dem Scheideweg“ – szenisch / Wollust), im Lisztzentrum Raiding („Die Schöpfung“ / Gabriel), im goldenen Saal des Wiener Musikvereins (tschechisches Nationalsymphonieorchester), auf Schloss Esterhazy (Haydnsaal), beim „Orgelfestival Lockenhaus“ und beim „Music in Rhodes Festival 2012“ (GR), sowie mehrmalige Konzertreisen nach China.

Im „Trio Amabile“ (Klarinette, Klavier, Gesang) widmet sich Elisabeth Pratscher dem Kunstlied (Schubert, Spohr, Lachner, uvm.), und war Preisträgerin beim Windisch- Kammermusikwettbewerb in Wien 2010.

Die Kammeroper München engagierte Elisabeth Pratscher im Januar 2012 für die Titelrolle in „Die schöne Galathee“ (F. v. Suppe) und ATALA in „Häuptling Abendwind“ (J. Offenbach). Regie: Dominik Wilgenbus, musikal. Leitung: Nabil Shehata. Zuletzt gab sie das GRETCHEN in „Der Wildschütz“ beim J-Opera Festival unter der Leitung von Sebastian Weigle, und der Regie von Dominik Wilgenbus.

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